Pressespiegel
Pressebericht der Lausitzer Rundschau vom 15.11.2010
Gelungene Vielfalt in Elbe-Elster
Herzberg. Vielfalt tut Elbe-Elster gut. Zu diesem Schluss sind die Mitglieder
des Netzwerkes gekommen, das dieses Motto mit Taten ausfüllt. Deshalb soll es
auch künftig weitergehen, obwohl für die Projekte weniger Fördergeld erwartet
wird. ![]() Bilanz gezogenEtwa 35 Teilnehmer - Projektträger, Multiplikatoren, Vertreter von Kommunen, Vereinen
und Verbänden und der Verwaltung des Landkreises - zählte die ganztägige Konferenz,
auf der Bilanz über das bisherige Engagement gezogen wurde. Das Ergebnis überrascht
nicht wirklich: Niemand will aufhören. Keiner der Anwesenden jammerte im Wissen, dass
es künftig nicht mehr insgesamt 100 000, sondern nur noch 40 000 Euro pro Jahr als
Förderung für im Landkreis organisierte Projekte geben wird. Der Lokale Aktionsplan
soll bis zum Jahr 2013 fortgeschrieben werden. Der Landkreis wird in wenigen Tagen
fristgemäß einen Antrag stellen. Nichts anderes ist denkbar. Fundierte FörderanträgeErnsthaft wurde analysiert, diskutiert und zusammengefasst, was wichtig ist, in die
Antragstellung für die nächsten Jahre einzubringen: Cordula Mittelstädt vom Kreisjugendring
sprach sich ebenso wie Antje Keller, Jugendkoordinatorin aus Elsterwerda, dafür aus, das
die Koordinierungsstelle unbedingt bestehen bleiben muss. Auch der Begleitausschuss in
seiner »bunten« Besetzung habe gut gearbeitet. Jetzt komme es darauf an, weitere Mitglieder
zu gewinnen. Mehrere Anwesende regten an, den Kreispräventionsrat noch stärker als Eckpfeiler
in das Lokale Aktionsprogramm einzubinden. Antje Keller aus Elsterwerda findet es gut, wenn
die Projekte im Kreistag vorgestellt würden. Zum Thema:Als einer von 66 Orten in der Bundesrepublik wurde der Landkreis Elbe-Elster im Jahr 2008 als
»Ort der Vielfalt« ausgezeichnet. Am Lokalen Aktionsplan »Vielfalt tut gut. Jugend für
Demokratie, Toleranz und Vielfalt« wird seit dem Jahr 2007 gearbeitet. »Ich bin froh und stolz,
dass wir soweit gekommen sind, Dinge in Gang zu bringen, die nun die Chance haben, weiter zu
funktionieren. Dass es weniger Förderung gibt, wird eine neue Herausforderung. Es sollte aber
keine Bremse sein«, sagt Katrin Pecker, die von 2007 bis zum Vorjahr den Lokalen Aktionsplan
koordiniert hatte.
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