Projekte 2009

Zukunftswerkstatt Jugendarbeit Elsterwerda

Im Mittelpunkt der Ideenkonferenz in Elsterwerda standen vor allem die Ideen und Wünsche der Elsterwerdaer Jugend. In mehreren Gruppen wurde erarbeitet, was man an Ideen in der Stadt umsetzen könnte. Hoch im Kurs standen dabei unter anderem die Wiederbelebung der legendären Pennefeten, die Errichtung eines Skaterparks, aber auch die Übertragung von mehr Verantwortung auf engagierte Jugendliche in Elsterwerda.

Ein Ziel der Konferenz war es unter anderem, festgefahrene Strukturen von fehlender Kommunikation aufzuweichen und einen Gesprächsrahmen zu schaffen, in dem frei gesprochen werden darf und gemeinsam Visionen entwickelt werden. In diesen aber auch im Punkt Beteiligung bzw. Teilnehmerzahlen, wurden die Erwartungen bei weitem Übertroffen. Die Jugend wurde wahrgenommen, hat Interesse an Mitwirkung signalisiert und es wurde ihr zugehört. Sicherlich war dieses Miteinander für viele Teilnehmer der Ideenkonferenz, egal ob jung oder alt, eine neue und positive Erfahrung.

Da viele Ideen für Elsterwerda nicht neu, sondern nur eingeschlafen waren, galt es diese Interessen in Arbeitsgruppen zu verfolgen. Hier sollten Jugendliche dazu motiviert werden für sich, ihre Freunde und Folgegenerationen aktiv zu werden und auch zu bleiben. Jugendbeteiligung nahm einen wesentlichen Teil der Ideenkonferenz ein und wird künftig auch in der Jugendarbeit Elsterwerdas ein zentrales Thema sein, um demokratisches Denken zu fördern. So findet bereits im Februar 2010 eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema statt. Perspektivisch geht es darum in Elsterwerda ein Jugendforum zu initiieren, das eine kontinuierliche und zweckmäßige Arbeit ermöglicht.

Jugendkoordinatorin Antje Keller war am Ende des Tages sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Ein erster Schritt des Aufeinanderzugehens ist gemacht. Sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene haben die Veranstaltung aktiv für sich genutzt und sich mit eingebracht. Die offene, aber auch zielgerichtete Methode der Ideenkonferenz in Anlehnung an einen Open Space erwies sich als ebenso effektiv, wie die Durchführung an erfahrene und neutrale Personen abzugeben. Ein ungezwungener und generationsübergreifender Austausch über Ideen, Interessen und Ressourcen fand statt.

Ansprechpartnerin Frau Keller

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