Ziele des Programms

Im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt-tut-gut" hat der Landkreis Elbe-Elster einen Lokalen Aktionsplan entwickelt. Dieser basiert auf dem folgenden Kreistagsbeschluss:

 

Präventionsstrategien gegen Rechtsextremismus im Landkreis Elbe-Elster.PDF

 

Ziel des lokalen Aktionsplanes ist es das zivilgesellschaftliche Engagement zu fördern und zu stärken. Den vollständigen Lokalen Aktionsplan finden Sie hier zum herunterladen.

 

Lokaler_Aktionsplan.PDF

 

Ziele des Lokalen Aktionsplanes:

 

Ziel


Leitziele

Der Landkreis fördert mit seinen Mitteln und Möglichkeiten die demokratische Entwicklung des Gemeinwesens. Er unterstützt eine systematische und offensive Auseinandersetzung mit Extremismus, insbesondere den Rechtsextremismus.

 

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Mittlerziele

1. Das zivilgesellschaftliche Engagement der BürgerInnen des Landkreises ist wahrnehmbar vorhanden.

2. Im Landkreis existiert ein Leitbild zur Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Kindergarten und Schule und zur Vermittlung von Werten, die die demokratische und tolerante Gesellschaft auszeichnen.

3. Demokratische Kräfte im Landkreis haben ihre Kräfte gebündelt. Sie sind Bündnisse eingegangen und haben sich zu funktionierenden Netzwerken zusammengeschlossen. Die Bündnisse und Netzwerke beraten und unterstützen, stellen Kontakte zwischen Personen und Gruppen die an gleichen Themen arbeiten her und initiieren selbst Projekte.

4. Interkulturelle Begegnungen wecken Aufmerksamkeit und helfen Toleranz zu fördern.

5. Trends und Strategien des Rechtsextremismus werden in der Öffentlichkeit offen kommuniziert und offensiv entlarvt.

6. Formen der aufsuchenden Jugendarbeit werden eingeführt um freie Zugänge der Rechtsextremen zu unterbinden.

7. Demokratische und humanistische Jugendkulturen können sich entwickeln und werden gestärkt.

 

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Handlungsziele

1.1 Zivilgesellschaftliches Engagement wird von einer steigenden Anzahl Menschen getragen.

1.2 Gruppen und Einzelpersonen setzen sich engagiert und ideenreich für Demokratie und Toleranz und gegen Rechtsextremismus ein.

2.1 Kindergärten und Schulen sind Orte, an denen die Kinder und Jugendlichen Demokratie lernen, erfahren und erproben können. Es existieren in allen Einrichtungen Leitbilder für demokratische Werteerziehung.

3.1 Die Netzwerke und Bündnisse sind in den Präventionsprozess eingebunden und agieren thematisch und Anlass bezogen.

3.2 Mit Unterstützung der regionalen Beraterteams haben die Partner vor Ort kommunale und lokale Konzepte gegen Rechtsextremismus entwickelt. Mit ihrer Hilfe setzen sich Schulen mit Fremdenfeindlichkeit auseinander.

4.1 Veranstaltungen, Austauschprogramme, Gastfamilien und Freiwilligendienst auf ehrenamtlicher und kommerzieller Basis werden von einer steigenden Anzahl Menschen genutzt.

5.1. Es gibt ausreichend aktuelle Informationen zum Erscheinungsbild des Rechtsextremismus. Interessierte können die aktuellsten Informationen aus dem Internet beziehen.

5.2 Es gibt ausreichende Informationsangebote zur Entstehung und Erscheinung von Jugendkulturen und deren Inhalten.

5.3 Vierteljährlich findet ein Informationsaustausch zwischen Fachleuten und Jugendsozialarbeitern statt.

6.1. Jeder Jugendklub soll angesteuert und begleitet werden.

6.2. Regelmäßiger Kontakt von Rechtsextremen umworbenen Klientel in und außerhalb der Jugendclubs wird aufgebaut um Vertrauen zu erwerben.

7.1. Schulungen der gewählten im Ehrenamt arbeitenden Klubvorstände werden regelmäßig durchgeführt, um Rechtsextremen offensiv begegnen zu können.

7.2. Workshops und Schulungen zur Auseinandersetzung mit extremistischen Positionen werden durchgeführt und verstetigt.

7.3. Workshops, Gruppengespräche, Jugendforen, politische Bildungsfahrten werden durchgeführt, um den Jugendlichen methodischen Zugang zu demokratischen Prozessen zu ermöglichen.

7.4. Die Mitarbeit der Jugend in den Gemeindevertretungen wird gefördert.

 

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